Frühe hocheffektive Therapie bei Multipler Sklerose:
Evidenz und klinische Implikationen
Kurzbeschreibung:
In der Behandlung der MS wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte erzielt, insbesondere durch die Einführung krankheitsmodifizierender Therapien (Disease Modifying Therapies, DMT). Ebenso erlauben der präzisere Einsatz bildgebender Verfahren und gezieltere Laboruntersuchungen ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden immunhistopathologischen Mechanismen. Gemäß den Leitlinien des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) und der European Academy of Neurology (EAN) soll eine Therapie das Risiko von Schüben reduzieren und die Behinderungsprogression verlangsamen. Eine kurative Behandlung ist derzeit nicht verfügbar.
Frühzeitige Interventionen mit hocheffektiven krankheitsmodifizierenden Therapien (High Efficacy Therapies, HET) werden zunehmend als die optimale Strategie anerkannt, um den Krankheitsverlauf bereits in den frühesten Stadien abzumildern und zu verzögern und langfristige neurodegenerative Schäden zu verhindern. Trotz zunehmender klinischer und Real-World-Evidenzen, die den Nutzen dieses Ansatzes belegen, bleibt in der klinischen Praxis in Deutschland der Eskalationsansatz vorherrschend. Hierbei werden initial geringgradig effektive Therapien (Low Efficacy Therapies, LET) eingesetzt und diese anschließend nach Bedarf gesteigert.
In dieser CME-Fortbildung werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum frühzeitigen Einsatz von HET in der Behandlung der MS diskutiert.
Autor: Prof. Dr. med. Thomas Skripuletz
Gültigkeit: 06.02.2026 — 06.02.2027
VNR: 2760909015028830013
Sponsor: Novartis Pharma GmbH
Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma GmbH mit insgesamt 9.329,- € finanziert.
Zertifizierung: Bayerische Landesärztekammer
Punkte: 3 CME Punkte
Kategorie: I
Bearbeitungszeit: 90 Minuten
Teilnahme: kostenfrei
Fortbildungsart:
Klassische CME als PDF zum Downloaden und/oder Ausdrucken
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Wir sind verpflichtet, die Art und Höhe der finanziellen Leistung zu nennen sowie unsere Interessenskonflikte und die der Autoren/des wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.
Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen.
Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung ihre Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors offen (relevant ist der Zeitraum der letzten 5 Jahre vor Einreichen des Beitrags).
Interessenskonflikte:
Prof. Dr. med. Thomas Skripuletz:
Honorare für Vorträge und wissenschaftliche Beratung: Alexion, Alnylam, Amgen, Argenx, Bayer, Biogen, Centogene,
CSL Behring, Bristol Myers Squibb, Grifols, Hexal AG, Horizon, Janssen, Merck, Novartis, Pfizer, Roche, Sanofi, Siemens,
Sobi, Teva, Viatris
Forschungsfinanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bristol-Myers Squibb Foundation for
Immuno-Oncology, Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research, Else Kröner Fresenius Foundation,
Erwin-Röver-Stiftung, Hannover Biomedical Research School (HBRS), VHV Stiftung; Alnylam, CSL Behring, Merck,
Novartis, Siemens
Berater bzw. Gutachtertätigkeit: Diverse Versicherungen und Gerichte
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften/Berufsverbänden: Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik
und Klinische Neurochemie e.V. (DGLN), 1. Vorsitzender; Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Mitglied des
Ärztlichen Beirats der DMSG, Bundesverband e.V.; Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS); Centre for Individualised
Infection Medicine (CiiM); Deutscher Hochschulverband; Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V. (DGfI);
Neuroscience Society e.V. (NWG); Federation of European Neuroscience Societies (FENS); Amyloidosezentrum
Niedersachsen, Sprecher; Neuritis Netz e.V.; Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik
und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN); Kommission Neuroimmunologie der DGN; Cerebrospinal Fluid Analysis in Psychiatry
Consortium (CAP); Kompetenznetz Peripherer Nerv e.V. (KKPNN); Immune Cooperative Oncology Group (ICOG),
Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC‑H); Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung
e.V. (DGNB); Myelin-Netzwerk e.V.; Deutsche Gesellschaft für Neurology (DGN)
Eigentümerinteressen: keine
Begutachtung:
Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.
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