Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Still-Syn­droms

Down­load der CME

Lern­erfolgs­kon­trol­le

Eva­lua­ti­on

Kurz­be­schrei­bung:

Das Still-Syn­drom ist eine sel­te­ne poly­ge­ne­ti­sche auto­in­flamm­a­to­ri­sche Erkran­kung, die durch eine erhöh­te Akti­vie­rung des ange­bo­re­nen Immun­sys­tems cha­rak­te­ri­siert ist. Es umfasst sowohl die sys­te­mi­sche juve­ni­le idio­pa­thi­sche Arthri­tis (SJIA) als auch die adul­te Form, die soge­nann­te Adult-onset Still’s Dise­a­se (AoSD). Gemäß den aktu­el­len Emp­feh­lun­gen der Euro­pean Alli­ance of Asso­cia­ti­ons for Rheu­ma­to­lo­gy (EULAR) und der Pedia­tric Rheu­ma­to­lo­gy Euro­pean Socie­ty (PReS) ist die­se Unter­schei­dung jedoch obso­let, da Sym­pto­ma­tik und Gen­ex­pres­si­ons­pro­fi­le bei­der Enti­tä­ten in gro­ßen Tei­len über­ein­stim­men. Zu den typi­schen kli­ni­schen Sym­pto­men zäh­len täg­li­che Fie­ber­schü­be, Haut­aus­schlä­ge sowie Arthr­al­gie oder Arthri­tis.

Wäh­rend das Still-Syn­drom in der Ver­gan­gen­heit initi­al häu­fig mit nicht­ste­ro­ida­len Anti­rheu­ma­ti­ka (NSAR), Glu­ko­kor­ti­ko­iden und syn­the­tic Dise­a­se-Modi­fy­ing Anti-Rheu­ma­tic Drugs (sDMARD) behan­delt wur­de, wer­den heut­zu­ta­ge immer häu­fi­ger bio­lo­gi­cal DMARD (bDMARD), sog. Bio­lo­gi­ka, ein­ge­setzt, die die Über­pro­duk­ti­on von z. B. Interleukin-(IL-)1 oder IL‑6 blo­ckie­ren. Stu­di­en­da­ten, ins­be­son­de­re bis­her aus der Kin­der­rheu­ma­to­lo­gie, wei­sen dar­auf hin, dass der frü­he Ein­satz von Bio­lo­gi­ka im sog. Win­dow of Oppor­tu­ni­ty ent­schei­dend ist, um Lang­zeit­fol­gen vor­zu­beu­gen.

Das Ziel die­ser CME ist es, eine Über­sicht über Epi­de­mio­lo­gie, Patho­phy­sio­lo­gie, kli­ni­sches Bild, Dia­gno­se und The­ra­pie des Still-Syn­droms zu geben. Ein beson­de­rer Fokus liegt dabei auf den moder­nen The­ra­pie­an­sät­zen.

Autoren:
Prof. Dr. med. Jür­gen Rech,
Prof. Dr. med. Hel­mut Witt­kow­ski

Gül­tig­keit: 06.05.2026 — 06.05.2027

VNR: 2760909015298640019

Spon­sor: Nov­ar­tis Phar­ma GmbH

Trans­pa­renz­in­for­ma­ti­on:
Die­se Fort­bil­dung wur­de von Nov­ar­tis Phar­ma GmbH mit ins­ge­samt 9.142,- € finan­ziert.

Zer­ti­fi­zie­rung: Baye­ri­sche Lan­des­ärz­te­kam­mer

Punk­te: 3 CME Punk­te

Kate­go­rie: I

Bear­bei­tungs­zeit: 90 Minu­ten

Teil­nah­me: kos­ten­frei

Fort­bil­dungs­art:
Klas­si­sche CME als PDF zum Down­loa­den und/oder Aus­dru­cken

Trans­pa­renz­in­for­ma­ti­on und Offen­le­gung von Inter­es­sen­kon­flik­ten

Trans­pa­renz­in­for­ma­ti­on und Offen­le­gung von Inter­es­sen­kon­flik­ten
Wir sind ver­pflich­tet, die Art und Höhe der finan­zi­el­len Leis­tung zu nen­nen sowie unse­re Inter­es­sens­kon­flik­te und die der Autoren/des wis­sen­schaft­li­chen Lei­ter offen zu legen. Die­ser Ver­pflich­tung kom­men wir hier­mit nach.

Die­se Fort­bil­dung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Inter­es­sen Drit­ter und frei von kom­mer­zi­el­len Ein­flüs­sen.

Unse­re Autoren legen in einer Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung ihre Inter­es­sens­kon­flik­te im Sin­ne der Emp­feh­lun­gen des Inter­na­tio­nal Com­mit­tee of Medi­cal Jour­nal Edi­tors offen (rele­vant ist der Zeit­raum der letz­ten 5 Jah­re vor Ein­rei­chen des Bei­trags).

Inter­es­sens­kon­flik­te:

Prof. Dr. med. Jür­gen Rech:
- Vor­trags­ho­no­rar und Bera­tungs­tä­tig­keit: John­son & John­son, Nov­ar­tis, Sobi
- Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung: Nov­ar­tis, Sobi

Prof. Dr. med. Hel­mut Witt­kow­ski:
- Vor­trags­ho­no­rar: Nov­ar­tis, Take­da
- Bera­tungs­tä­tig­keit: Nov­ar­tis, Take­da, Sobi
- Rei­se­kos­ten­un­ter­stüt­zung: Octa­phar­ma, CSL Beh­ring, Nov­ar­tis, Sobi
- Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung von For­schungs­ar­bei­ten: Take­da

Begut­ach­tung:
Die­se Fort­bil­dung wur­de von zwei unab­hän­gi­gen Gut­ach­tern auf wis­sen­schaft­li­che Aktua­li­tät, inhalt­li­che Rich­tig­keit und Pro­dukt­neu­tra­li­tät geprüft. Jeder Gut­ach­ter unter­zeich­net eine Kon­for­mi­täts­er­klä­rung.

Noch Fra­gen?

Ant­wor­ten auf die am häu­figs­ten gestell­ten tech­ni­schen und
orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen gibt’s in unse­rem FAQ-Bereich.
Bei inhalt­li­chen Fra­gen oder dem Wunsch nach wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen
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