Che­mo­the­ra­pie-indu­zier­te Poly­neu­ro­pa­thie (CIPN)

 

Kurz­be­schrei­bung:
Peri­phe­re Neu­ro­pa­thien sind Erkran­kun­gen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems (PNS). Das PNS umfasst moto­ri­sche, sen­si­ble und auto­no­me Ner­ven­fa­sern, die defi­ni­ti­ons­ge­mäß außer­halb des Zen­tral­ner­ven­sys­tems (ZNS) lie­gen. Tre­ten die Neu­ro­pa­thien gleich­zei­tig an meh­re­ren Stel­len auf, wer­den sie als Poly­neu­ro­pa­thien (PNP) bezeich­net. Die­se PNP kön­nen im Rah­men ver­schie­de­ner Krank­heits­bil­der wie Dia­be­tes mel­li­tus oder onko­lo­gi­scher Erkran­kun­gen ent­ste­hen und zu Stö­run­gen der moto­ri­schen, sen­si­blen, auto­no­men und sen­so­mo­to­ri­schen Ner­ven füh­ren.

Die Prä­va­lenz von PNP beträgt etwa 1 % in der Gesamt­be­völ­ke­rung und die­ser Wert steigt mit dem Alter auf bis zu 7 % an. Dia­be­tes mel­li­tus stellt den häu­figs­ten Ver­ur­sa­cher einer PNP dar. Bei etwa 20 – 30 % der Fäl­le ist die PNP. Auf­grund der Zunah­me von kura­tiv behan­del­ten Pati­en­tIn­nen mit onko­lo­gi­schen Erkran­kun­gen wird zudem die Prä­va­lenz der Che­mo­the­ra­pie-indu­zier­ten Poly­neu­ro­pa­thie (CIPN) deut­lich zuneh­men.

Bei bis zu 50 % der Pati­en­tIn­nen mit PNP tre­ten neu­ro­pa­thi­sche Schmer­zen auf, wor­aus ein star­ker Ein­fluss auf die Lebens­qua­li­tät (Qua­li­ty of Life; QoL) resul­tiert. Betrof­fe­ne lei­den häu­fig unter Schlaf­stö­run­gen, Depres­sio­nen und Ängs­ten, wodurch die täg­li­chen Akti­vi­tä­ten nega­tiv beein­flusst wer­den.

In die­ser Fort­bil­dung wer­den die Beson­der­hei­ten der CIPN, Risi­ko­fak­to­ren und aus­lö­sen­de Medi­ka­men­ten­grup­pen erläu­tert sowie Prä­ven­ti­ons- und Behand­lungs­op­tio­nen betrach­tet.

Autor: Prof. Dr. med. Hel­mar Leh­mann, Prof. Dr. med. Georg Lenz

Gül­tig­keit: 24.09.2021–24.09.2022

VNR: 2760909011367260011

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Prof. Dr. med. Hel­mar Leh­mann: Kei­ne

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