Möglichkeiten der Monotherapie bei der
rheumatoiden Arthritis
Diese CME wird finanziell unterstützt durch:
Autoren:
Prof. Dr. med. Klaus Krüger, Prof. Dr. med. Torsten Witte
Gültigkeit: 01.07.2026 – 01.07.2027
VNR: 2760909015384520018
Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde von Alfasigma GmbH mit insgesamt 8.268,- € finanziert.
Zertifizierung: Bayerische Landesärztekammer
Punkte: 3 CME Punkte
Kategorie: I
Bearbeitungszeit: 90 Minuten
Teilnahme: kostenfrei
Fortbildungsart:
Klassische CME als PDF zum Downloaden und/oder Ausdrucken
Kurzbeschreibung:
Die rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einer Prävalenz von 0,8–1,2 % die häufigste chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung in Deutschland. Aufgrund der daraus resultierenden erhöhten Morbidität und Mortalität der Betroffenen stellt die Erkrankung eine hohe sozioökonomische Belastung dar. Gemäß den Empfehlungen der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) bildet Methotrexat (MTX) den Grundpfeiler der Basistherapie. Alle Patienten ohne relevante Kontraindikationen sollen zunächst mit MTX behandelt werden. Bei unzureichendem Ansprechen oder erhöhter Krankheitsaktivität soll auf biologische Disease Modifying Drugs (bDMARDs) oder JAK-Inhibitoren umgestellt werden. Da für einen Teil der bDMARDs ein wirkverstärkender Effekt durch Kombinationstherapie mit MTX nachgewiesen wurde, wird diese zumindest initial empfohlen.
Im klinischen Alltag wird dennoch ein relevanter Anteil der Patienten unter bDMARDs oder JAK-Inhibitoren monotherapeutisch behandelt. Gründe dafür sind u. a. reduzierte Nebenwirkungsraten, verbesserte Therapieadhärenz, Vermeidung von Arzneimittelwechselwirkungen bei Polypharmazie sowie Patientenpräferenzen. Die Zulassung zur Monotherapie besteht jedoch nur für ausgewählte bDMARDs – häufig bedingt durch fehlende Daten aus Phase-III-Studien. Diese Fortbildung beleuchtet aktuelle Evidenz zu monotherapeutischen Behandlungsstrategien bei RA, diskutiert Vor- und Nachteile und zeigt das klinische Potenzial der Monotherapie als praxisrelevante Therapieoption.
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Wir sind verpflichtet, die Art und Höhe der finanziellen Leistung zu nennen sowie unsere Interessenskonflikte und die der Autoren/des wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.
Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen.
Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung ihre Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors offen (relevant ist der Zeitraum der letzten 5 Jahre vor Einreichen des Beitrags).
Interessenskonflikte:
Prof. Dr. med. Klaus Krüger:
Berater- oder Vortragshonorare von Abbvie, Amgen, Biogen, BMS, Boehringer Ingelheim, Celltrion, Chugai, Fresenius, Galapagos/Alfasigma, GSK, Hexal, Janssen, Lilly, Medac, MSD, Novartis, Pfizer, Sandoz, Sanofi, UCB, Viatris.
Prof. Dr. med. Torsten Witte:
Berater- oder Vortragshonorare von Abbvie, Amgen, AstraZeneca, Boehringer Ingelheim, Celltrion, Chugai, Fresenius, Galapagos/Alfasigma, GSK, Janssen, Lilly, Medac, Novartis, Pfizer, Roche, Sanofi, Takeda, UCB.
Begutachtung:
Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.
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