Im Fokus – die Bedeutung von Lipoprotein(a) als kardiovaskulärer Risikofaktor
Diese CME wird finanziell unterstützt durch:
Autoren:
Prof. Dr. med. Reinhard Klingel
Gültigkeit:
VNR:
Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma GmbH mit insgesamt 8.560,- € finanziert.
Zertifizierung: Bayerische Landesärztekammer
Punkte: 3 CME Punkte
Kategorie: I
Bearbeitungszeit: 90 Minuten
Teilnahme: kostenfrei
Fortbildungsart:
Klassische CME als PDF zum Downloaden und/oder Ausdrucken
Kurzbeschreibung:
Die koronare Herzerkrankung und der Schlaganfall, allgemeiner zum Teil zusammengefasst als Herz- Kreislauf-Erkrankungen, stellen weltweit und insbesondere in industrialisierten Ländern seit Jahren die Haupttodesursache bei Frauen wie Männern dar.
Die Atherosklerose ist hierbei der wesentliche zugrundeliegende Pathomechanismus, der die arterielle Gefäßversorgung des Herzens, des Gehirns und als dritte wesentliche Gefäßregion der unteren Extremität schädigt. Unter den Blutfetten sind die Low-Density-Lipoproteine (LDL) seit langem als kausale Risikofaktoren der Atherosklerose identifiziert und zum prioritären Ziel der lipidsenkenden Therapie geworden. Die Konzentration des LDL-Cholesterins (LDL-C) ist der zugehörige Biomarker.
Bereits 1981 wurde darauf hingewiesen, dass Lipoprotein(a)-(Lp[a]-)Konzentrationen > 50 mg/dL das Risiko für einen Myokardinfarkt deutlich erhöhen. Mehr als 25 Jahre erhielten diese Ergebnisse kaum Beachtung, bis mit der Publikation der Copenhagen-City-Heart-Studie im Jahr 2008 das besondere LDL-Partikel Lp(a) eine Renaissance seiner Aufmerksamkeit erfuhr und mittlerweile als weiterer unabhängiger kausaler Risikofaktor atherosklerotischer Gefäßerkrankungen (ASCVD, Atherosclerotic Cardiovascular Diseases) etabliert ist.
Die europäischen Leitlinien empfehlen, die Messung von Lp(a) mindestens einmal bei der Analyse des Lipidprofils durchzuführen. Im Gegensatz zum Messwert des LDL-C ist die Lp(a)-Konzentration überwiegend genetisch determiniert.
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
Wir sind verpflichtet, die Art und Höhe der finanziellen Leistung zu nennen sowie unsere Interessenskonflikte und die der Autoren/des wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.
Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen.
Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung ihre Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors offen (relevant ist der Zeitraum der letzten 5 Jahre vor Einreichen des Beitrags).
Interessenskonflikte:
Prof. Dr. med. Reinhard Klingel erhielt als Leiter des Apherese Forschungsinstituts finanzielle Mittel für med.-wissenschaftliche Projekte, Durchführung von med.-wiss. Veranstaltungen und Beratung, Vortragshonorare und Reisekosten von den Firmen Diamed, Köln und Asahi Kasei Medical, Tokyo.
Mitglied in Gremien: Leitlininenkomitee der American Society for Apheresis (ASFA); Kommission Therapeutische Apherese der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN); Wissenschaftlicher Beirat der Lipid-Liga inkl. des Deutschen Liporoteinapherese-Registers; Wissenschaftlicher Beirat der Internationalen Patientenorganisation für die Refsum-Erkrankung GlobalDARE.
Begutachtung:
Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.
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