Therapie der aktinischen Keratose
Kurzbeschreibung:
Die aktinische Keratose ist eine durch UV-Strahlung verursachte, präkanzeröse Hauterkrankung und betrifft vor allem Menschen mit hellem Hauttyp, insbesondere hellhäutige ältere Männer mit langjähriger UV-Exposition durch Sonnenstrahlung. Typische Symptome sind rot-bräunliche, raue, schuppende Hautstellen, zum Teil auch Makulae oder Plaques, die bei länger persistierenden AK mit einer deutlichen Hyperkeratose einhergehen können. Die klinische Relevanz der AK liegt in ihrem Progressionsrisiko zum Plattenepithelkarzinom, einer Form des nichtmelanozytären oder keratinozytären Hautkrebses. Daher gilt die AK als Marker für chronische UV-Schädigung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.
Die Therapie der AK richtet sich nach Anzahl, Ausmaß und Lokalisation der Läsionen sowie der Präferenz der Patient*innen. Einzelne Läsionen können lokal behandelt werden, beispielsweise durch Kryotherapie, chirurgische Entfernung oder Laserablation. Da die AK jedoch häufig größere Flächen betrifft („Feldkanzerisierung“), kommen in vielen Fällen sogenannte Feldtherapien zum Einsatz, die die veränderten Hautzellen gezielt zerstören oder die lokale Immunantwort aktivieren.
Ziel der Behandlung ist eine möglichst vollständige Entfernung der Läsionen, die Reduktion des Progressionsrisikos und die Vorbeugung neuer Läsionen durch konsequenten Sonnenschutz. Diese Fortbildung soll daher einen Überblick über die aktuellen Therapiemöglichkeiten geben, basierend auf den europäischen und deutschen Leitlinien.
Autor: Prof. Dr. Dr. Markus Heppt
Gültigkeit: 01.05.2026–01.05.2027
VNR: 2760909015261040015
Sponsor: Pierre Fabre Pharma GmbH
Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde von Pierre Fabre Pharma GmbH mit insgesamt 21.855,- € finanziert.
Zertifizierung: Bayerische Landesärztekammer
Punkte: 3 CME Punkte
Kategorie: I
Bearbeitungszeit: 90 Minuten
Teilnahme: kostenfrei
Fortbildungsart:
Klassische CME als PDF zum Downloaden und/oder Ausdrucken
Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten
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Prof. Dr. Dr. Markus Heppt:
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