Neue Aspek­te in der Dia­gno­se und medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie der axia­len Spon­dy­loar­thri­tis

 

Kurz­be­schrei­bung:
Spon­dy­loar­thriti­den (SpA) umfas­sen eine hete­ro­ge­ne Grup­pe ent­zünd­lich rheu­ma­ti­scher Erkran­kun­gen im Bereich der Wir­bel­säu­le mit ver­schie­de­nen mus­ku­los­ke­let­ta­len Mani­fes­ta­tio­nen und chro­ni­schem Rücken­schmerz als Leit­sym­ptom. Sowohl axia­le als auch peri­phe­re For­men der SpA sind häu­fig mit Erkran­kun­gen außer­halb des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes asso­zi­iert.
Die axia­le SpA (axS­pA) wird unter­teilt in eine rönt­ge­no­lo­gi­sche (r‑axSpA) — auch als Mor­bus Bech­te­rew / anky­lo­sie­ren­de Spon­dy­li­tis (AS) bezeich­net — und eine nicht-rönt­ge­no­lo­gi­sche Form (nr-axS­pA), bei der (noch) kei­ne ein­deu­ti­gen struk­tu­rel­len Läsio­nen in den Sakroiliakal-(SI-)Gelenken zu erken­nen sind. Im Text unten wird dar­ge­stellt, dass die genaue Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen r‑axSpA und nr-axS­pA in Tei­len will­kür­lich ist und in der kli­ni­schen Ver­sor­gung der Pati­en­ten kei­ne Bedeu­tung hat.

Auf­grund des chro­ni­schen Ver­laufs der Erkran­kung und des Erkran­kungs­be­ginns in jün­ge­ren Lebens­jah­ren kann die Krank­heits­last erheb­lich sein. Zudem wird die Dia­gno­se bei vie­len Pati­en­ten ver­zö­gert gestellt, sodass die Erkran­kung bei Dia­gno­se­stel­lung fort­ge­schrit­ten sein kann. Das Ziel der Ver­hin­de­rung eines Struk­tur­scha­dens am Ach­sen­ske­lett kann damit nicht erreicht wer­den. Laut Stu­di­en­da­ten pro­fi­tie­ren Pati­en­ten jedoch von einer früh­zei­ti­gen The­ra­pie, wes­halb eine zeit­na­he und rich­ti­ge Dia­gno­se sowie die Ein­lei­tung einer wirk­sa­men The­ra­pie essen­zi­ell für den Krank­heits­ver­lauf sind.

 

 

Autor: Dr. med. Uta Kiltz

Gül­tig­keit: 01.01.2022–01.01.2023

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