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ZIELGERICHTETE THERAPIE DES FORTGESCHRITTENEN ALK-POSITIVEN NICHT-KLEINZELLIGEN LUNGENKARZINOMS MIT ALK-INHIBITOREN

Kurz­be­schrei­bung:
Im deutsch­spra­chi­gen Raum ist Lun­gen­krebs bei Frau­en die dritt­häu­figs­te und bei Män­nern die zweit­häu­figs­te mali­gne Tumor­er­kran­kung. Hier­bei stel­len mit 80 – 85 % nicht-klein­zelli­ge Lun­gen­kar­zi­no­me (NSCLC) die häu­figs­te Form von Lun­gen­tu­mo­ren dar, davon sind je etwa 40 % Ade­no­kar­zi­no­me oder Plat­ten­zell­epi­thel­kar­zi­no­me. Ein klei­ner Anteil der NSCLC-Pati­en­ten, etwa 2 – 7 %, zei­gen Ver­än­de­run­gen am ana­plas­ti­schen Lymphom-Kinase(ALK)-Gen, die ursäch­lich für das Krebs­wachs­tum sind. Bei Dia­gno­se­stel­lung wei­sen dabei bis zu 30 % die­ser ALK-posi­ti­ven (ALK+) NSCLC-Pati­en­ten Meta­sta­sen im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem (ZNS) auf, was mit einer schlech­ten Pro­gno­se sowie einer redu­zier­ten Lebens­qua­li­tät asso­zi­iert ist. Ein wirk­sa­mer Behand­lungs­an­satz bei die­sem Pati­en­ten­kol­lek­tiv ist die Hem­mung der in Tumor­zel­len kon­sti­tu­tiv akti­vier­ten ALK mit­tels ALK-Inhi­bi­to­ren (ALKi). Für eine sol­che ziel­ge­rich­te­te The­ra­pie ste­hen seit eini­gen Jah­ren diver­se Wirk­stof­fe zur Ver­fü­gung, wei­te­re ALKi befin­den sich in der kli­ni­schen Ent­wick­lung.
Ziel die­ser Fort­bil­dung ist es, einen Über­blick über die aktu­ell ver­füg­ba­ren The­ra­pie­op­tio­nen beim ALK+ NSCLC zu geben und wich­ti­ge Aspek­te, wie die Wirk­sam­keit von ALKi bei ZNS-Meta­sta­sen, das Auf­tre­ten von Resis­tenz­mu­ta­tio­nen sowie die Ver­träg­lich­keit und deren Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­qua­li­tät der Pati­en­ten näher zu beleuch­ten.

 

Autor: PD Dr. med. Niels Rein­muth

Gül­tig­keit: 01.01.2021–01.01.2022

VNR: 2760909010835370014

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