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SEKUNDÄR-PROGREDIENTE MULTIPLE SKLEROSE — PATHOGENETISCHE MECHANISMEN UND BEHANDLUNGSOPTIONEN

Kurz­be­schrei­bung:
Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS) ist eine chro­ni­sche, demye­li­ni­sie­ren­de und neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ve Auto­im­mun­erkran­kung des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (ZNS), die in der Früh­pha­se der Erkran­kung in ca. 85 % der Fäl­le durch einen schub­för­mi­gen Ver­lauf cha­rak­te­ri­siert ist. Die im Rah­men der Schü­be auf­tre­ten­den neu­ro­lo­gi­schen Defi­zi­te kön­nen sich voll­stän­dig oder unvoll­stän­dig zurück­bil­den. Die­se schub­för­mig-remit­tie­ren­de MS (Rel­ap­sing-Remit­ting MS, RRMS) geht unbe­han­delt bei den meis­ten Pati­en­ten in eine sekun­där-pro­gre­dien­te MS (SPMS) über. Der Über­gang von der RRMS in die SPMS ver­läuft meist schlei­chend und bleibt zunächst oft unbe­merkt. Defi­ni­ti­ve kli­ni­sche Kri­te­ri­en, Bio­mar­ker oder Magnetresonanztomografie(MRT)-Kriterien für die Dia­gno­se­stel­lung der SPMS lie­gen bis heu­te nicht vor. Die Dia­gno­se wird daher meist durch eine retro­spek­ti­ve Betrach­tung der Sym­pto­me gestellt. Das wesent­li­che Merk­mal der SPMS ist das kon­ti­nu­ier­li­che und irrever­si­ble Fort­schrei­ten der Behin­de­rung unab­hän­gig von Schü­ben. Zur Behand­lung der RRMS ste­hen heut­zu­ta­ge zahl­rei­che krank­heits­mo­di­fi­zie­ren­de The­ra­pien zur Ver­fü­gung, wel­che bei der SPMS jedoch häu­fig nicht wirk­sam sind. Dies liegt ver­mut­lich dar­an, dass sich die patho­ge­ne­ti­schen Mecha­nis­men von RRMS und SPMS unter­schei­den. Das Ziel die­ser CME ist es, ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die SPMS und deren patho­ge­ne­ti­sche Mecha­nis­men zu ver­mit­teln und über aktu­el­le The­ra­pien auf­zu­klä­ren.

 

 

Autor: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Sven Meuth, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Tobi­as Bopp

Gül­tig­keit: 22.03.2021–22.03.2022

VNR: 2760909011009050010

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Bera­ter: Almi­rall, Ami­cus The­ra­peu­tics Ger­ma­ny, Bay­er Health Care, Bio­gen, Cel­ge­ne, Dia­med, Gen­zy­me, Med­Day Phar­maceu­ti­cals,
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For­schungs­för­de­rung: BMBF, DFG, Else-Kro­ner-Fre­se­ni­us-Stif­tung, DAAD, Her­tie-Stif­tung, IZKF, Deut­sche Stif­tung Neu­ro­lo­gie,
Almi­rall, Ami­cus The­ra­peu­tics Ger­ma­ny, Bio­gen, Dia­med, Fre­se­ni­us Medi­cal Care, Gen­zy­me, HERZ Burg­dorf, Merck
Sero­no, Novar­tis, ONO Phar­ma, Roche und Teva

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