Die neue ESC-Leit­li­nie zur Herz­in­suf­fi­zi­enz: Was ändert sich bei der medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie in der kli­ni­schen Pra­xis?

Kurz­be­schrei­bung:
In Deutsch­land lei­den ca. 5 % der erwach­se­nen Bevöl­ke­rung unter einer chro­ni­schen Herz­in­suf­fi­zi­enz. Auf­grund der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung und der ver­bes­ser­ten Über­le­bens­chan­cen bei aku­tem Herz­in­farkt, Herz­klap­pen­er­kran­kun­gen, Kar­dio­myo­pa­thien oder sekun­dä­ren Myo­kar­der­kran­kun­gen wird die Prä­va­lenz der Herz­in­suf­fi­zi­enz in den nächs­ten Jah­ren ver­mut­lich wei­ter anstei­gen.

Nach wie vor ist die Erkran­kung mit einer hohen Krank­heits­last ver­bun­den. Im Jahr 2019 war Herz­in­suf­fi­zi­enz die häu­figs­te Ein­zel­dia­gno­se von voll­sta­tio­när behan­del­ten Pati­en­ten. Trotz zuneh­men­der Mor­bi­di­tät hat sich die Über­le­bens­pro­gno­se der Betrof­fe­nen jedoch gebes­sert, denn nach­dem die Herz­in­suf­fi­zi­enz­sterb­lich­keit in Deutsch­land von 2011 bis 2015 weit­ge­hend unver­än­dert war, ist sie seit 2016 kon­ti­nu­ier­lich gesun­ken.

Dies ist ver­mut­lich auf die ver­bes­ser­ten Behand­lungs­mög­lich­kei­ten mit neu­en The­ra­pie­an­sät­zen zurück­zu­füh­ren. Basie­rend auf den neu­es­ten Erkennt­nis­sen hat die Euro­pean Socie­ty of Car­dio­lo­gy (ESC) im Jahr 2021 neue Leit­li­ni­en zum Manage­ment von Pati­en­ten mit Herz­in­suf­fi­zi­enz her­aus­ge­bracht. Vor allem bei dem the­ra­peu­ti­schen Vor­ge­hen haben sich grund­le­gen­de Ände­run­gen erge­ben und auch die Behand­lung von Komor­bi­di­tä­ten rückt stär­ker in den Fokus. Die­se Fort­bil­dung gibt Ihnen einen Über­blick, was sich seit dem letz­ten Leit­li­ni­en-Update im Jahr 2016 geän­dert hat und wie sich dies auf die Behand­lung von Pati­en­ten mit Herz­in­suf­fi­zi­enz in der kli­ni­schen Pra­xis aus­wirkt.

 

 

Autor: Prof. Dr. med. Nor­bert Frey

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