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AKTUELLES ZUR KRANKHEITSLAST, DIAGNOSE UND THERAPIE BEI MITTELSCHWERER BIS SCHWERER ATOPISCHER DERMATITIS

 

Kurz­be­schrei­bung:
Die ato­pi­sche Der­ma­ti­tis (AD; Syn­onym: Neu­ro­der­mi­tis, ato­pi­sches Ekzem) ist eine mul­ti­fak­to­ri­el­le ent­zünd­li­che Haut­er­kran­kung, die durch wie­der­keh­ren­de ekze­ma­tö­se Läsio­nen gekenn­zeich­net ist und auf Stö­run­gen sowohl der epi­der­ma­len Bar­rie­re­funk­ti­on als auch der Regu­la­ti­on der Immun- und Ent­zün­dungs­ant­wort beruht. Obwohl die AD häu­fig im Säug­lings­al­ter auf­tritt, ist eine aus der Kind­heit per­sis­tie­ren­de Erkran­kung oder eine Erst­ma­ni­fes­ta­ti­on auch im Erwach­se­nen­al­ter mög­lich. Dabei scheint die Spät­ma­ni­fes­ta­ti­on von AD sehr viel häu­fi­ger zu sein als frü­her ange­nom­men. In Deutsch­land ist der­zeit von einer Prä­va­lenz der AD im Erwach­se­nen­al­ter von ca. 2 % aus­zu­ge­hen. Auf­grund ihres chro­nisch rezi­di­vie­ren­den Ver­laufs kann die AD einen enor­men Ein­fluss auf die Lebens­qua­li­tät, kör­per­li­che Akti­vi­tät und Pro­duk­ti­vi­tät der Betrof­fe­nen haben und ist mit einem erhöh­ten Risi­ko für Komor­bi­di­tät asso­zi­iert. Bei letz­te­rem ste­hen vor allem ato­pi­sche und psy­chi­sche Erkran­kun­gen im Vor­der­grund.
Auch wird der AD ein erheb­li­cher sozio­öko­no­mi­scher Ein­fluss bei­gemes­sen, da der Ver­sor­gungs­be­darf hoch und das Manage­ment die­ser Pati­en­ten mit hohen, direk­ten und indi­rek­ten Kos­ten ver­bun­den ist. Die Ver­sor­gung von AD-Pati­en­ten stellt nach wie vor eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar. Ins­be­son­de­re bei Pati­en­ten, die auf topi­sche Lang­zeit­be­hand­lun­gen nur unzu­rei­chend anspre­chen, geht die AD mit einer hohen Krank­heits­last ein­her. Häu­fig wer­den sys­te­mi­sche The­ra­pien erfor­der­lich, um die AD zu kon­trol­lie­ren, Exazer­ba­tio­nen vor­zu­beu­gen und die Lebens­qua­li­tät zu ver­bes­sern. Bis­lang ste­hen Daten zur Wirk­sam­keit und Sicher­heit sys­te­mi­scher Lang­zeit­the­ra­pien nur begrenzt zur Ver­fü­gung.
Die­se CME-zer­ti­fi­zier­te Fort­bil­dung gibt einen umfas­sen­den Über­blick über die Ursa­chen, Patho­phy­sio­lo­gie und das kli­ni­sche Bild der AD und beleuch­tet die Krank­heits­last, ins­be­son­de­re bei Pati­en­ten mit mit­tel­schwe­rem und schwe­rem Ver­lauf. Zudem wer­den aktu­el­le Dia­gno­se- und The­ra­pie­stra­te­gien auf­ge­zeigt.

 

 

Autor: Prof. Dr. med. Tho­mas Wer­fel

Gül­tig­keit: 01.01.2021–01.01.2022

VNR: 2760909010847240015

Trans­pa­renz­in­for­ma­ti­on: Die­se Fort­bil­dung wur­de von Abb­Vie Deutsch­land GmbH & Co. KG mit ins­ge­samt 13.896,- € finan­ziert.

Zer­ti­fi­zie­rung: Baye­ri­sche Lan­des­ärz­te­kam­mer

Punk­te: 4 CME Punk­te

Kate­go­rie: I

Bear­bei­tungs­zeit: 90 Minu­ten

Teil­nah­me: kos­ten­frei

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Trans­pa­renz­in­for­ma­ti­on und Offen­le­gung von Inter­es­sen­kon­flik­ten

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